Die Wärmepumpe vom Experten erklärt!
Bähre Haustechnik in Siedenburg

Wärmepumpe


So funktioniert eine Wärmepumpe

Verdampfen, verdichten, verflüssigen und entspannen: Der Kreisprozess einer Wärmepumpe durchläuft stets diese vier Schritte. Während des Prozesses zirkuliert ein Kältemittel mit extrem niedrigem Siedepunkt (je nach Kältemittel bei bis zu -50 °C und tiefer).

Im Verdampfer wird der Umgebung die Wärme entzogen - dabei verdampft die Flüssigkeit und wechselt in einen gasförmigen Zustand. Nun wird im Verdichter der Dampf mit einem Kompressor auf ein höheres Temperaturniveau verdichtet. Durch Wärmeentzug wird das heiße Gas dann im Verflüssiger wieder abgekühlt und verflüssigt. Im letzten Schritt wird über ein Entspannungsventil der Überdruck abgebaut, so dass das Kältemittel wieder Umweltwärme aufnehmen und der Prozess von vorne beginnen kann.

Aufgrund ihres Funktionsprinzips bieten Wärmepumpen die prinzipielle Möglichkeit, nicht nur zu heizen, sondern auch Räume abzukühlen. Bei speziellen Baureihen ist diese zusätzliche Funktion erhältlich. Bei der Auswahl sind wir Ihnen gern behilflich.

Bei der Aktivierung der Kühlfunktion im Sommer wird der Prozess der Wärmegewinnung kurzerhand umgedreht. Dem Wohnraum wird über die Fußbodenheizung die überschüssige Wärme entzogen und dann dem Erdreich zugeführt. Anstatt also wie im Heizbetrieb Wärme aus dem Erdreich aufzunehmen, wird die Wärme aus dem Wohnraum über den Kollektor ins Erdreich abgeleitet.

Ihre Wunschtemperatur stellen Sie dabei im Sommer genauso wie im Winter am Raumtemperatur-Regler ein. Einfacher und komfortabler geht es nicht: Sie genießen das ganze Jahr über Ihre persönliche Wunschtemperatur.


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